indienNotleidende

indien3.2 schulenBildung für alle

Die indische Regierung bemüht sich um eine deutliche Verbesserung der Bildung. Die Gründung von Universitäten steht weit oben auf der Agenda. Die Zahl der Analphabeten, die immer noch bei über 20% liegt, soll abnehmen. Doch es sind vor allem teure Privatschulen, die wie Pilze aus dem Boden schießen; für die meisten Inder unbezahlbar. Die staatlichen Schulen sind meist überfüllt, mit kümmerlicher Ausstattung – ähnlich dem Ausbildungsstand des Lehrpersonals.

Grundschulen plus
Durch vier Grundschulen, vier Kindergärten und Vorschulen ermöglichen wir 570 Kindern eine gute Schulbildung oder den Einstieg in eine staatliche Schule. Bei Bedarf versorgen wir Schüler zusätzlich mit Essen und Kleidung. Die guten Schulstuben liegen in unterschiedlichen Regionen Indiens, in großstädtischen Slums bis hin in ein Dorf ehemaliger Kopfjäger am gefühlten Ende der Welt. Dort sind die meisten der Schüler aus den burmesischen Bergen, wo ihre Familien durch Regierungstruppen und Rebellen unterdrückt werden. Die Kinder können bei uns in Ruhe aufwachsen und später in ihren Heimatdörfern das ABC samt geistlichen Werten weitergeben.

Fortbildung für ein besseres Leben
Für Erwachsene engagieren wir uns in Alphabetisierungsprogrammen und Kursen in Hygiene, Gesundheit und Familienplanung. Nähkurse vermitteln Frauen Grundlagen, um ein eigenes Nähatelier zu führen und zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.