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Tag 4 - Afghanistan: Alarmstufe Rot für ChristenTag 4 - Afghanistan: Alarmstufe Rot für Christen

Seit über 45 Jahren befindet sich Afghanistan in kriegerischen Auseinandersetzungen. Viele Generationen haben ihr Land noch nie im Frieden erlebt, unzählige haben Familienmitglieder durch Krieg und Flucht verloren.

Die Taliban haben nach dem Abzug der US-Truppen wieder die Macht in Afghanistan übernommen. Diese islamistische Terrorgruppe hatte Afghanistan bereits in den 1990ern mit grösster Brutalität regiert. Die Lage ist höchst angespannt und gerdade für afghanische Christen äusserst gefährlich. Jetzt erst recht muss ihr Glaube vor Nachbarn und Verwandten unentdeckt bleiben, denn unter den Taliban steht Andersgläubigen die Todesstrafe bevor. In einigen Dörfern gehen die Taliban von Haus zu Haus, um Christen zu suchen und ihre Netzwerke aufzudecken. Viele Christen versuchen deshalb, innerhalb des Landes oder ausserhalb der Landesgrenzen zu flüchten.

Die in der Verfassung zugesicherte Glaubensfreiheit fällt dahin. Nur schon sich für das Christentum zu interessieren, kann Afghanen in grosse Schwierigkeiten bringen.

Afghanische Christen sind jetzt unter der Herrschaft der Taliban noch mehr in den Untergrund verbannt. Zu gross ist die Gefahr, von Familie, Freunden oder Sicherheitsbeamten für den Glauben an Christus hart bestraft oder sogar getötet zu werden. Offizielle Kirchen und kirchliche Versammlungen ausserhalb der eigenen vier Wände existieren daher nicht.

Die Situation der Frauen ist herzzerreissend. Als Zwangsverheiratete sind sie ihren Ehemännern ausgeliefert. Manche dürfen kein Handy besitzen. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist weit verbreitet und der Mehrheit ist Schulbildung nicht gestattet. »In Afghanistan ist es besser, ein Tier zu sein, als eine Frau«, denken viele afghanische Frauen.

Die prekäre Sicherheitslage und die tristen Zukunftsaussichten werden noch mehr Afghanen als die bisher 2,7 Millionen aus ihrem Land vertreiben. Immerhin lernen viele von ihnen auf dem Weg in den Westen Gottes Liebe kennen.

Wir beten für ...
> Schutz, Ermutigung und Weisheit für die afghanischen Christen.
> Hilfskanäle, um Ressourcen und Geld überhaupt ins Land bringen zu können.
> Versöhnung zwischen den zerstrittenen Volksstämmen.
> Ein Ende der Taliban-Herrschaft.

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