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News KW 27 BurundiBurundi: Zusammen lernen und glauben

Pastor Clement, unser Partner in Burundi, beobachtet voller Freude, wie sehr sich Christinnen in seinem Umfeld engagieren, wenn es darum geht, die gute Nachricht an die Frau zu bringen. Dabei berichtet er von Beatrice und von Speciose.

Beatrice, eine Christin mit muslimischem Hintergrund, setzt ihre Nähkünste dazu ein, um andere Frauen für Jesus zu gewinnen. Bereits hat sie auf diese Weise drei Hauszellen gegründet. Enthusiastisch berichtet sie von den zahllosen Erlebnissen ihren neuen Glaubensschwestern. Als sie vor einiger Zeit ins Krankenhaus eingeliefert wurde, lösten ihre frisch bekehrten Freundinnen einander ab, damit immer zwei von ihnen in ihrer Nähe sein und sich um sie kümmern konnten. Kaum aus dem Spital entlassen, beginnt Beatrice wieder eifrig zu planen, wie sie ihre Nähkenntnisse noch besser einsetzen kann, um innerhalb der muslimischen Gemeinde immer mehr Frauen mit Jesus bekanntzumachen.

Alle Frauen bis auf zwei, die neu zum Hauskreis von Speciose gehören, sind Analphabetinnen. Sie wollen die Bibel lesen – aber wie? Speciose beschliesst, ihnen allen das Schreiben und Lesen beizubringen. Sie macht das zweimal pro Woche. Und manchmal, wenn Pastor Clement sie besucht, lesen sie ihm etwas vor. Die Frauen sind aber auch sonst füreinander da: Einige von ihnen können Hilfe gebrauchen. Sie haben bis zu acht Kinder, um die sie sich allein kümmern müssen, da ihre Männer sie wegen ihres neuen Glaubens verlassen haben. »Unser Gebet ist, die Freude in diesen Familien wiederhergestellt zu sehen, wenn die Ehemänner Jesus als ihren Herrn und Retter annehmen«, sagt Pastor Clement hoffnungsvoll.