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Moldawien: Frühzeitige Freilassung

Statt einer „Karriere“ im Gefängnis hat Gott ihr Leben komplett zum Positiven verändert.

Mit nur 16 Jahren bringt Vania im Vollrausch einen Mann in der Disco um. Er entkommt der moldawischen Justiz, setzt sich nach Österreich ab und beginnt dort zu arbeiten. Nach einiger Zeit trifft er Christen und lernt Jesus kennen. Der Pastor seiner Kirche wird für ihn wie ein Vater. Als Vania ihm berichtet, er habe ein Menschenleben auf dem Gewissen, macht dieser ihm klar, dass er sich zwischen zwei Optionen entscheiden muss: So weiterleben wie bisher, oder sich der Justiz stellen. Er entscheidet sich, zurück nach Moldawien zu gehen und den Folgen seiner Tat ins Auge zu sehen: Der Richter verurteilt ihn zu 16 Jahren Gefängnis.

Doch die Hoffnung, die er in Jesus gefunden hat, kann durch dieses Urteil nicht zerstört werden. Im Gefängnis angekommen gründet Vania zuerst eine Gemeinde. Viele weitere Gefangene finden durch sein Zeugnis zu Jesus. Einer unserer Pastoren vor Ort besucht ihn und findet heraus, dass Vania wegen guter Führung bis zur Hälfte seiner Gefängniszeit erlassen werden könnte, sofern er auch eine Arbeitsstelle hätte. Er beschliesst umgehend, den Insassen als Mitarbeiter im Kids-Feeding-Programm und als Gemeindegründer und Pastor im Nachbardorf anzustellen. Vania leistet eine hervorragende Arbeit – und wird prompt frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

Aber damit nicht genug: Beim Einsatz im Frauengefängnis lernt er eine Frau kennen. Auch sie ist zum Glauben gekommen, unter anderem, weil die Verteilung von Weihnachtspaketen durch AVC ihr Interesse geweckt hat. Die beiden verlieben sich und heiraten. Und auch Vanias Frau wird wie durch ein Wunder frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Das Paar ist nun eine grosse Hilfe in der örtlichen Kirche. Die ehemaligen Gefängnisinsassen leiten Lobpreis und engagieren sich in den Projekten der Gemeinde. Ihr Leben ist ein Zeugnis, wie Jesus eine kriminelle Vergangenheit zum Guten wenden kann.