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News KW 32 ThailandHaiti: »Behaltet uns in euren Gedanken und Gebeten!«
Diese dringende Bitte kommt von unserem dortigen Partner, Pastor Millen, nach dem verheerenden Erdbeben vom 14. August.

Leogane, wo wir nach dem letzten grossen Beben von 2010 eine Schule und ein Gemeindegebäude wiederaufgebaut hatten und seitdem beide unterstützen, ist von den Folgen des Bebens verschont geblieben. Hingegen sind Les Cayes und Cavaillon, wo wir eine Gemeinde gründen, zerstört. Pastor Milien war dort, um zu prüfen, wie wir am besten helfen können.

Aus seinem Bericht: »Auf dem Weg dorthin haben wir praktisch in jeder Stadt angehalten, um Wasser zu verteilen. Die Wasserleitungen sind kaputt, Brunnen und andere Wasserquellen mit Schlamm gefüllt. Die Menschen haben kein Trinkwasser mehr. Als wir es schliesslich bis Cavaillon geschafft hatten, war der Anblick, der sich uns bot, herzzerreissend. Auch diese Stadt völlig zerstört, es ist praktisch nichts mehr übrig. Am Dringendsten werden gegenwärtig Wasser, Lebensmittel, Zelte, Medikamente und Hygieneartikel benötigt. Ich plane, am Wochenende erneut nach Cavaillon zu fahren und weitere Hilfsmittel dorthin zu bringen.«

Hilfe wird nicht einfach sein. Pastor Milien: »Es scheint, als ob Haiti nicht zur Ruhe kommt. Im Moment ist am Schlimmsten, dass die Hilfe aus Port-au-Prince wegen der Banditen nicht durchkommt und es an Medikamenten, Wasser, Ärzten und Unterkünften mangelt.«

Bitte helfen Sie uns, den vielfach leidgeprüften Menschen in Haiti beizustehen.