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tansania2 slMafia, Malaria und Massai-Krieger

Das Land ist ein Glutofen. Manche bezeichnen Tansania als den heißesten Flecken der Erde. Sie mögen recht haben, denkt man an die Inseln Sansibar, Mafia oder die Metropole Dar-es-Salam.

Heiß das Klima – heiß die Situation für Christen

Unsere Missionare sind eng mit den tansanischen Gemeindebewegungen verbunden. In den vergangenen Jahren sind weit über 600 Gemeinden entstanden. Unsere Mitarbeiter arbeiten auch in stark islamisch geprägten Gebieten und haben sich den Respekt vieler dort lebender Muslime erworben. Doch das bis vor einiger Zeit harmonische Nebeneinander ist im Wanken begriffen. Auf den Inseln Mafia und Sansibar ist aktives Christsein brandgefährlich geworden, und auch auf dem Festland häufen sich die Übergriffe.

Kinder im Fokus
In Tansania leben ungezählte elternlose Kinder. Für sie haben wir unsere Kinderdörfer in Morogoro und Kemondo aufgebaut. Sie finden dort Schutz, eine Heimat und liebevolle Fürsorge. Das Kinderdorf Kemondo unterhält eine eigene Schule, in dem auch Schüler aus dem Umland eine ausgezeichnete Schulbildung erhalten. Ein weiterführendes Ausbildungsprogramm ebnet Jugendlichen den Weg ins Berufsleben und ermöglicht ihnen damit, auf eigenen Füßen zu stehen. In Loltepes können 400 Massai-Kinder die Schule besuchen.

Als Vorbereitung auf den Schulbetrieb leisten unsere Kindergärten in Kemondo, Morogoro, auf Mafia und Sansibar einen wichtigen Beitrag.

Handfeste Hilfe für die Massai
War es vor Jahren für Weiße noch ein Risiko, das Massai-Gebiet im Norden Tansanias zu betreten, sind heute unsere Mitarbeiter herzlich willkommen. Unsere Hungerhilfe nach einer Dürre rettete vielen Massai das Leben und öffnete Türen für weitere Projekte.