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südsudan3 goodhopeGood Hope Ministries

Im Stadtteil Gure in der Hauptstadt Juba ist unser Kinderheim mit Vor- und Grundschule.
Momentan ist der Bau eines Schulgebäudes mit zwei Wohnhäusern noch in Planung. Bis zur Realisierung der Baumaßnahme wird derzeit ein Grundstück mit Wohnhaus angemietet. Dort werden bereits das Kinderheim sowie die Schule betrieben – soweit dies der limitierte Platz zulässt.

Kinderheim "Good Hope Center"
In der Übergangslösung des Projekts hat es momentan Platz für 18 Kinder. Die meisten dieser Kinder haben keine Eltern. Einige haben noch einen Elternteil, der sich nicht um sie kümmern kann oder bei dem sie unerwünscht sind.

Mittendrin befindet sich das einheimische Ehepaar, das für die praktische Umsetzung des Projektes zuständig ist. Unterstützt werden sie von einer deutschen Projektleiterin. Zuvor war das Trio in ähnlichen Aufgaben im Nordsudan engagiert.

Schule "Good Hope School"
Die ausgebildeten Lehrer unterrichten derzeit 220 Kinder von der 1. bis 6. Klasse sowie drei Vorschulklassen. In Zukunft werden eine 7. und 8. Klasse hinzukommen und weitere 4 Sekundarschulklassen entstehen. Die Schulgebäude wurden in einfacher Bauweise errichtet, bis auf den eigenen Grundstücken gebaut werden kann.

Die Schulkinder und Lehrer bekommen täglich eine warme Mahlzeit, das hilft den Familien sehr. Doch für viele der Kinder ist das leider oft die einzige Mahlzeit am Tag. In weiten Teilen des Landes herrscht eine Hungersnot, und auch in Juba ist die Lage nach wie vor kritisch. Es gibt zwar Lebensmittel zu kaufen, aber wegen den hohen Preisen, können sich viele Familien kaum eine Mahlzeit am Tag leisten.

Die Schule hat einen sehr guten Ruf in der Umgebung. Einerseits durch die sichtbaren Veränderungen und Fortschritte der Schüler, andererseits wegen dem wöchentlichen Angebot eines christlichen Kinderprogramms und der pastoralen Gemeindearbeit.

Zudem wurde ein „Peace Club“ gegründet. Lehrer und Schüler kommen regelmäßig zusammen, um gemeinsam zu überlegen und zu lernen, wie man friedlich miteinander lebt, Probleme rechtzeitig erkennt, anspricht und gewaltfreie Lösungen findet. Ein allzu aktuelles Thema im Südsudan.