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russland3.1 slGemeindegründungen in Sibirien

Erstaunlicher Freikirchen-Boom

Kaum hatte die Perestroika den Kommunismus weggefegt, traten auch schon die alten Helden von AVC, wie Waldemar Sardaczuk, Hans Ollesch, Johann Mertes und andere, auf den Plan. Sie, die bis dahin Bibeln geschmuggelt und verfolgte Christen besucht hatten, konnten nun in aller Freiheit und ungehemmt den guten Samen der Botschaft von Jesus ausstreuen und die Handvoll Christen dahingehend motivieren. Erste kleine Gruppen von Christen begannen sich zu Gemeinden zusammenzuschließen. Und heute schießen Freikirchen geradezu wie Pilze aus dem Boden, gedeihen und gründen Ableger in guten Stuben in der Region. Platzen diese aus den Nähten, wird eine Kirche erstellt.

»Taiga-Projekt«
In den eisigen Weiten Sibiriens leben viele entweder gar nicht oder nur zu einem geringen Teil erreichte Völker – Ewenken, Evenen, Chakassen, Jakuten, Tschuktschen, Burjaten, Tuwa usw. Seit Jahren besuchen wir zusammen mit verschiedenen Teams Dörfer im Herzen der Taiga. Der Februar ist ideal für diese Einsätze, da Flüsse und Sümpfe gefroren und damit passierbar sind. Andere »Straßen« gibt es nicht. Wir bringen die gute Nachricht und gründen Gemeinden. Darüber hinaus ermutigen wir unsere Mitarbeiter, die bereit sind, hier mitten in Schnee und Eis ohne Strom, Internet, ärztliche Versorgung etc. zu leben. Da Besuche fast seltener sind als ein fünfbeinige Rentiert, sind sie überaus kostbar und werden – oft jahrelang - erwartet.

Kirchen mit Vision
Die Kirchen haben Ausstrahlung, schicken Mitarbeiter hinaus, um neue Gemeinden zu gründen: bis weit in Sibiriens Norden zu bisher unerreichten Völkern und in islamisch dominierte und damit gefährliche Krisengebiete wie Tschetschenien, Dagestan, Inguschetien.

Der Leiter der Gemeindebewegung sagt: »Heute, nach 23 Jahren, können wir auf eine großartige Arbeit zurückblicken. Über 230 Gemeinden sind mit Hilfe von AVC entstanden.«