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Land ohne Menschen

Moldawien erlebt seit Jahren einen »Massenexodus«. Das Land bietet seinen Bewohnern kaum Chancen auf ein menschenwürdiges Dasein. Wer kann, verlässt das sinkende Schiff.

Die ehemalige »Kornkammer der Sowjetunion« ist heute eine Nation von Greisen, Kindern und Unterprivilegierten, die sich die Emigration nicht leisten können – und morgen … vielleicht ein Staat ohne Volk.

Hilfe für Roma und Sinti
Eines unserer ersten Projekte war die Gründung einer Gemeinde für Roma und Sinti in Edinez. Diese engagiert sich stark sozial und verhilft unter anderem Kindern und Erwachsenen durch Alphabetisierungskurse zu mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 2010 ist in Edinez ein Drogenrehabilitationszentrum gegründet worden. Die Nachfrage nach Reha-Plätzen ist groß.

Hilfe für Jung und Alt
Kinder und Senioren sind die Hauptleidtragenden der wirtschaftlichen Misere und der damit einhergehenden Verarmung und Verwahrlosung. Seit den 1990er Jahren versorgen wir in fünf Zentren Straßenkinder. Außerdem betreiben wir ein Seniorenheim.

Behinderte willkommen
Die speziellen Bedürfnisse behinderter Menschen sind meist eine Überforderung für verarmte Familien. Deshalb kümmert sich in unserem Heim ein liebevolles Team um diese benachteiligten Menschen.

»Move a family«
Eines der krassesten Zeichen der Armut Moldawiens ist die Art, wie Menschen dort hausen. Das neue Projekt »Move a family« sorgt für einen Umzug vom Vegetieren zum Leben.

 

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