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kasachstan2 slDritte Generation im Rennen

In Kasachstan ist der Druck auf die Christen hoch. Dennoch ist bereits die dritte Generation aus den Startpflöcken heraus und im Rennen.

Christen in Kasachstan sind Anfeindungen ausgesetzt, was das Wachstum der Gemeindebewegungen jedoch nicht hindert. Neue Gesetze haben den Druck seitens staatlicher Behörden verstärkt. Gemeinden müssen sich registrieren lassen, ihre Aktivitäten werden genau beobachtet. Gesetze, die vor islamistischen Terrorzellen schützen sollen, werden auch gegen die Gemeinden angewandt, so z.B. das jüngste Verbot, sich als Kleingruppe in Privatwohnungen zu treffen. Vor allem in ländlichen Regionen kommt es zu sozialer Verfolgung durch Familienangehörige, wenn jemand zum christlichen Glauben findet. Unausgesprochen herrscht die Vorstellung, dass jeder Kasache automatisch muslimisch ist. Und wenn Christ, dann russisch-orthodox.

Dritte Generation

Es begann als Gemeindegründungsprojekt unserer Gemeinde in Omsk. Inzwischen wird die Gemeinde in der Region Petropavlovsk, sozusagen in zweiter Generation, von Kasachen geleitet. Gerade die jungen Mitglieder sind hochmotiviert, gründen fleißig weitere Tochtergemeinden. AVC unterstützt diese dritte Generation bei ihren ersten Gehversuchen, bezahlt das Gehalt der Pastoren und anderes. Regelmäßige Konferenzen sind eine große Ermutigung für die Pastoren.
Als neues Projekt unterstützt AVC eine Gemeindegründung in Arkalyk in Zentralkasachstan.

Selbstständig

Teil der ersten Gemeindegründung in Kasachstan war eine Rehabilitationsarbeit für Alkohol- und Drogenabhängige. Viele dieser ehemaligen Rehabilitanden sind heute tatkräftige und respektierte Gemeindemitglieder. Gott hat ihr Leben komplett umgekrempelt, wovon sie gerne anderen erzählen. Das Rehabilitationszentrum ist finanziell unabhängig geworden. Ein Erfolg, über den wir uns sehr freuen.