haitiNotleidende

haiti3.1 schuleEin festes Dach über dem Kopf

Dramatische Verschärfung der Bildungssituation
In Haiti besucht jedes vierte Kind im Grundschulalter keine Schule, und von den Erwachsenen beherrscht nur knapp die Hälfte das ABC. Haiti ist in Sachen desolate Bildungssituation in der Karibik Spitzenreiter. Von den viel zu wenigen öffentlichen Schulen sind durch das Erbeben 2010 knapp 4000 zerstört worden, was die schwierige Lage weiter verschärft hat.

Ein Platz zum Lernen

Mit Unterstützung der Schweizer Stiftung Hoffnungsnetz und zusätzlichen Spenden aus Deutschland und Österreich haben wir die total zerstörte Sekundarschule Ecole Lumière in Lèogâne wieder aufbauen und am 5. Januar 2014 eröffnen können. Die Schüler haben jetzt, nach dem Provisorium unter Zeltplanen während der Bauzeit, wieder ein festes Dach über dem Kopf.

Die Schule bietet 700 Kindern einen Platz zum Lernen. Die private Trägerschaft dieser Schule sorgt für eine überdurchschnittliche Qualität der Ausbildung.

Armen Kindern eine Chance geben
Was vor den Erdbeben bereits ein grassierendes Problem darstellte, verschärfte sich durch die Katastrophe noch weiter: die Armut. Viele der Kinder haben ihren Versorger, und damit ihre Versorgungsgrundlage gänzlich verloren, können die Kosten für die Schule nicht tragen. Durch die Vermittlung von Patenschaften sponsern wir den Schulbesuch von extrem armen Kindern und stoßen damit für sie die Tür zu einer besseren Zukunft auf – wenigstens einen Spalt weit.