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Afghanistan: Unzugängliches Gebiet?

Unzugänglich. Versperrt. Gefährlich. Manche Länder sind nicht nur für Einreisende aus anderen Ländern, sondern selbst für die eigenen Landsleute ein gefährliches, ungemütliches Territorium.

Gerade in solchen Ländern spüren wir eine Not und einen Hunger nach der Liebe Gottes. Deshalb hat Achmed* eine Facebook-Seite erstellt, auf der er Bilder, Lieder und Kurzbotschaften mit christlichen Inhalten postet. „Eigentlich wusste ich nichts über Medienarbeit“, erzählt er. „Doch mein Herz brennt dafür, meinen Landsleuten die gute Nachricht zugänglich zu machen.“ So scheute Achmed keine Mühe, sich das fehlende Wissen anzueignen. Sehr zur Freude von suchenden Afghaninnen und Afghanen, die in ihrem Herzen hungrig nach der Liebe Gottes sind. Viele Besucher der Seite senden Achmed ihre Gedanken und ihre Fragen. Sie erzählen, wie sehr sie von den Aussagen der Posts berührt wurden. Zu vielen Usern baut sich so eine Beziehung auf.

Grenzen überwinden
Die Seite stösst auf Zuspruch, die Message kommt an. Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Follower auf über 40 000 angewachsen! Auch ein Polizist schaute auf der Seite vorbei. Bisher dachte er, man müsse andere Menschen durch Hass und Gewalt kontrollieren und lenken. Doch auf Achmeds Seite liest er, dass Jesus uns aufträgt, unsere Mitmenschen zu lieben. Das berührt ihn, und er schreibt eine Nachricht. In den folgenden Gesprächen öffnet er sein Herz für die Liebe Jesu und gibt Jesus sein Leben. Er sagt: „Jeden Tag habe ich nun mehr Freude in meinem Herzen.“

In Afghanistan Christ zu sein, ist mit für uns kaum vorstellbaren Anfeindungen, Gefahren und Opfern verbunden. Durch einen Glaubenswechsel verlieren viele Menschen ihre Familie, die Liebsten werden zu Verfolgern. Manche müssen sogar ihre Heimat fluchtartig verlassen. Doch trotz den negativen Konsequenzen haben die Menschen Hunger nach einem liebenden Gott, wie er uns durch Jesus offenbar wird. Deshalb suchen sie im Geheimen. Manche werden im Internet oder auf Social Media fündig.

* Name geändert