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News Indien KW32Nepal: Das Leben wählen, nicht den Tod

Unsere Partner in Nepal halten uns auf dem Laufenden über die Situation im Land. Sie sind sehr besorgt um die steigende Suizidrate. Ungezählte Nepalesen können ihre Bankkredite nicht zurückzahlen und ihre Familien nicht mehr ernähren. Viele sind so verzweifelt, dass sie sich das Leben nehmen. 

In der Hauptstadt Kathmandu und in den Gebirgsregionen ist der Lockdown wesentlich gelockert worden. Nur in der Grenzregion zu Indien dürfen die Menschen immer noch nicht nach draussen. Weil Versammlungen von mehreren Personen nach wie vor verboten sind, treffen sich die Christen nur in kleinen Gruppen. Pastoren gehen von Haus zu Haus und lehren das Wort Gottes einzelne Familien. Diese besuchen ihrerseits andere Personen und Familien in ihrem Zuhause und geben das Gelernte weiter.

Die Christen helfen sich nicht nur gegenseitig in dieser schwierigen Zeit. Sie halten die Augen offen und reagieren auf die Not ihrer Mitmenschen. Diese Liebe und Zuwendung beeindruckt die Leute und sie fragen die Christen, weshalb sie so anders sind. Mehrere Gemeinden berichten davon, dass seit dem Beginn der Covid-19-Einschränkungen vermehrt einzelne Menschen und sogar ganze Familien zum Glauben gekommen sind.       

Unser Anliegen ist, dass die Nepalesen, die keine Zukunft mehr sehen, sich nicht das Leben nehmen, sondern die hoffnungsspendende und lebensbejahende Botschaft von Jesus hören und annehmen – von Menschen, die «Leben» weitergeben.