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myanmar3Myanmar: Gott versus Drogenmafia

Nicht nur die Drogenmafia hat Jugendliche in Myanmar im Fadenkreuz, auch Gott und sein Bodenpersonal. Die eine Seite will Leben und Zukunft bringen, die andere genau das zerstören.

Die durch die repressive sozialistische Militärdiktatur erzwungene Isolation Myanmars provozierte eine der langandauerndsten internen Unruhen der Welt.

Im Fadenkreuz der Drogenmafia
Doch die Festungswälle bröckelten. Die Einheimischen erhielten 2013 Zugang zu den sozialen Medien und Ausländer erleichterte Einreisebedingungen. Ein rasanter sozio-ökonomischer und technologischer Aufschwung nahm seinen Lauf. Doch die meisten jungen Menschen waren zu wenig qualifiziert, die zahlreichen neuen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu packen.

Und im Hintergrund lauert die Bedrohung weiter, für die Myanmar berüchtigt ist: Drogen. Der Norden Myanmars belegt nach Afghanistan weltweit den traurigen zweiten Rang im Mohnanbau. Drogen wurden früher von Besatzungsmächten gezielt verabreicht, um Widerstand zu eliminieren. Und auch heute bringt der blühende Handel mit Methamphetamine, berauschenden Substanzen und Pillen Zerstörung von Leben und Zukunft.

Im Fadenkreuz Gottes
Nicht nur die Drogenmafia hat Jugendliche im Fadenkreuz, auch Gott und sein Bodenpersonal. Und das schon lange vor Öffnung des Landes, lange bevor die Umsetzung der Vision – eine Million burmesisch-englische Bibeln für Myanmar – auch nur den Hauch einer Chance hatte. »Drogensucht ist weit verbreitet. Die einzige Chance freizukommen, ist durch eine Beziehung zu Jesus Christus!«

T. S. ist der Mann, der unsere Vision auf den Boden bringt: »Myanmar ist jetzt offen. Die Leute wollen Englisch lernen. Deshalb drucken und verteilen wir zweisprachige burmesisch-englische Bibeln!« Eine Million insgesamt sollen es werden. Jugendliche lernen so im Doppelpack Englisch und Gottes Liebesangebot kennen. Anstelle der destruktiven Kicks durch Drogen erhalten sie einen konstruktiven »Kick« zum Leben.

Die Feedbacks der Mitarbeitenden, die sich in der Bibelverteilung engagieren, sind erstaunlich:

  • »In Sagaing haben wir kürzlich an buddhistische Studenten Bibeln verteilt. Die haben sich heimlich mit deren Botschaft auseinandergesetzt. 56 von ihnen sind Christen geworden!«

  • »Einer der Professoren hat uns gebeten, solche Bibeln an die Studenten zu verteilen!« Unser Mann konnte diese Reaktion kaum fassen, nachdem er eine Bibel in eine Mönchsuniversität geschleust hatte. Gottes Wort wird den hungrigen Studenten sozusagen auf dem Goldtablet serviert.

  • »Ein junger Hotelgast ließ eine Bibel aus seinem Hotelzimmer mitgehen, las sie mit zunehmender Faszination. Er suchte uns auf, sagte, er sei Christ geworden. Und ob wir ihm ein Altes Testament organisieren würden.«

  • »Die Lektüre dieser Bibel hat uns veranlasst, uns intensiv mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen «, meint ein junger Student, Teilnehmer des Summer English Bible Study Clubs, der in sechs Regionen durchgeführt wird. Eine deutliche Veränderung in den jungen Leuten war das Resultat.

    Gott vs. Drogenmafia. Gott stellt wieder her, was durch Drogen zerstört ist: Leben und Zukunft.


    Beteiligen Sie sich - durch die Finanzierung von zehn, hundert, tausend oder mehr Bibeln à CHF 5.