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Newsbeitrag Moldawien Covid Essensverteil7ung

Moldawien: 22 Tonnen Kartoffeln für Bedürftige

Aufgrund der Corona-Situation in Moldawien und der seit Anfang März geschlossenen Schulen hat sich die Lebenssituation vieler Leute, die bereits wenig bis nichts hatten, nochmals verschlechtert.

Unser Projektleiter Viktor bekam Anrufe der Polizei und eines Bürgermeisters, die ihn baten: »Komm in unser Dorf und bring den Kindern zu essen. Es geht ihnen sehr schlecht. Sie sind sehr hungrig.« Viele Leute sind arbeitslos, haben keinerlei Einkommen und eine tiefe Altersrente. Dazu kommt, dass sie oft auch noch ihre Eltern zu Hause betreuen und versorgen. Vor zwei Wochen verteilten Viktor und sein Team 22 Tonnen Kartoffeln. Die Dankbarkeit ist gross.

Auch einer Familie mit sechs Knaben wurde geholfen, die unter fürchterlichen Umständen leben. Die Eltern sind beide schwere Alkoholiker und können fast nicht überleben. Sie wohnen in einem Haus ohne Fensterscheiben, obwohl es  bis -25 °C kalt war diesen Winter. Viktor schreibt: »Die Arbeit ist sehr hart, da die Not einfach so gross ist. Wir wollen Seelen berühren. Unsere Vision ist es, in diesen Dörfern Kirchen zu gründen.«