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Jemen

Jemen: Offside Drama

Im Jemen spielt sich laut dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen »die grösste humanitäre Katastrophe weltweit« ab. Aber kaum jemand nimmt Notiz davon. 

Die Lage der Zivilbevölkerung im Jemen ist katastrophal. Nach Angabe der Gesellschaft für bedrohte Völker sind 21,2 Millionen Menschen, fast 85 Prozent der Bevölkerung, auf humanitäre Hilfe angewiesen. 7,6 Millionen, darunter drei Millionen Frauen und Kinder, leiden an Unterernährung. Epidemien wie die Cholera kumulieren das Elend.

Bürgerkrieg mit Stellvertretercharakter
Hinter dem Bürgerkrieg sehen viele einen Stellvertreterkrieg zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien. Er widerspiegelt den grossen arabischen Konflikt, dessen »Tradition« auf die Zeit der ersten Nachfolger von Mohammed zurückgeht und der im Jemen dramatisch eskaliert ist. Und kaum jemand interessiert sich dafür. Eine mögliche Begründung: Der Jemen ist weit weg. Er erzeugt keine Fluchtbewegungen nach Europa, weil es sehr schwierig ist, das Land zu verlassen…

(Fast) keine Hilfe von aussen…
Die fast totale Isolation hat dazu geführt, dass auch den grossen internationalen Hilfswerken weitgehend die Hände gebunden sind und praktisch weder Hilfspersonal noch -güter in den Jemen gelangen.

Ungerührt davon, aber umso mehr berührt vom Schicksal der Betroffenen hat ein AVC-Mitarbeiter sich schon mehrmals und unter Lebensgefahr zu Christen im Jemen durchschlagen können. Diese leiden auch noch unter zusätzlichen Widrigkeiten. Die Verfassung des Jemen erklärt den Islam zur Staatsreligion und bestimmt die Scharia als Rechtsgrundlage. Missionierung durch andere Religionen ist ebenso verboten wie der Übertritt von Muslimen zu einem anderen Glauben. Jemeniten, die den Islam verlassen, droht die Todesstrafe. Unserem Mitarbeiter liegt neben der Versorgung mit Medikamenten, Geld und Bibeln am Herzen, Möglichkeiten für weiterreichende Unterstützungen zu eruieren.

…aber von oben…
Ein wichtiger Kontakt ist – wie es eben oft vorkommt, wenn man mit Gott unterwegs ist – durch übernatürliches Einwirken in Gang gekommen. Einer einflussreichen Persönlichkeit begegnete Jesus in einem Traum dermassen eindrücklich, dass dieser samt seiner Familie zum christlichen Glauben konvertiert ist. Er ist dann unserem Mitarbeiter »zufällig« über den Weg gelaufen. Seither hilft er ihm, ein geheimes Netzwerk aufzubauen, um Menschen, die an ihre Überlebensgrenze gestossen sind, mit dem Allernötigsten versorgen zu können. Dazu gehört in dieser verzweifelten Lage unter anderem auch das Buch, das echte Hoffnung zu vermitteln imstande ist: das Neue Testament. 2019 haben davon bereits mehrere Tausend verteilt werden können.

…und von Ihnen (?)
Tragen Sie dazu bei, dringende Bedürfnisse der Menschen im Jemen abzudecken.

So können Sie helfen: Finanzieren Sie
> eine oder mehrere Bibeln für den Jemen mit 10 CHF* pro Bibel 
> medizinische Hilfe mit 50 CHF* pro Monat
> Überlebenshilfe für eine Familie mit 100 CHF* pro Monat

*Aufgrund von Sanktionen vermeiden Sie bei der Zahlung im Vermerk den Namen des Landes. Verwenden Sie die Abkürzungen JE10, JE50 oder JE100.