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syrien umkehrerSri Lanka: Schicksal behindert

Das Schicksal behindert die Lebensqualität von Menschen mit geistiger Behinderung auf Sri Lanka massiv. Ausser sie haben das Glück, in ein besonderes Zentrum aufgenommen zu werden, wo das Schicksal seinerseits behindert wird.

Das Schicksal geistig benachteiligter Kinder berührt uns. Deshalb habe ich (Zentrumsleiterin), als ausgebildete Sozialpädagogin, im Erdgeschoss unseres Hauses ein Zentrum für solche Kinder und Jugendliche aufgebaut – mit Auswirkungen weit über das Wohl der Kinder hinaus. Im Zentrum für geistig benachteiligte Kinder werden zurzeit 60 Kinder betreut. AVC trägt die Hälfte der Betriebskosten.

Cynthia – Türöffnerin für ihre Familie
Die junge Frau ist 25-jährig, als seine Mutter Alisha sie zum ersten Mal in unser Zentrum bringt. Alisha ist Witwe und versucht, ihre Familie mit Arbeit in einem Kindergarten über die Runden zu bringen, unterstützt von ihren Schwestern.

Seit Cynthia unser Programm besucht, sind Mutter und Tochter regelmässig bei unseren Gebetstreffen mit dabei, schnappen die gute Botschaft von Jesus auf und übergeben ihm nach kurzer Zeit ihr Leben. Als dann Alisha meinen Mann auch noch bittet, beim Neujahrsfest im Kindergarten ein paar Worte zu sagen und er in dieser islamischen Institution alleiniger Redner ist, hat das Folgen.

Alishas Familie bekennt sich zum Islam, und nun gehen sie zum Angriff über, treiben es so weit, dass Cynthia nicht mehr in unser Zentrum kommen darf. Alisha nimmt Cynthia zur Arbeit in den Kindergarten mit. Welche Wahl hat sie? »Um sie zu beschäftigen«, erklärt sie, »habe ich ihr aufgetragen, den Kindern christliche Lieder beizubringen.«

Kurze Zeit später taucht Alisha bei uns auf. Ihr Wunsch ist heikel für eine Muslima: »Cynthia und ich möchten uns taufen lassen!« Ich rate ihr, zuerst ihren Schwestern Jesus näher zu bringen, damit sich deren Angriffe durch die Taufe nicht noch steigern würden.

Jetzt kommen bereits einige der Schwestern zu unseren Veranstaltungen. Und ich vermute, dass wir bald die ganze Familie taufen werden.

Nilu – kein hoffnungsloser Fall
Ihr familiärer Hintergrund ist buddhistisch. Der Vater ist drogenabhängig, Nilu kleinwüchsig und hirngeschädigt. Die Gesellschaft hat keinen Platz für sie, sie muss den Schulbesuch abbrechen. Nilu ist zwar körperlich und geistig zurückgeblieben, doch unsere Tanz- und Nähworkshops fördern ihre Begabungen zu Tage.

Nilus Entwicklung als Näherin geht dermassen rasch voran, dass wir ihr in unserem Zentrum bald schon den Auftrag geben können, anderen das Nähen beizubringen. Inzwischen ist sie von einer Schule in ihrer Nähe als Nählehrerin und Tänzerin angenommen worden. Sie verdient ihren eigenen Lebensunterhalt! Sie besucht unsere Gebetstreffen regelmässig und öffnet Jesus ihr Herz, bald auch ihre Mutter. Und so gibt sie neben Nähen und Tanzen mutig an ihre Schüler weiter, was sie mit Gott erlebt. Durch ihr Zeugnis hat unterdessen die ganze Familie Jesus angenommen.

Was hatte doch Jesus geantwortet, als er gefragt wurde, warum jener Mann von Geburt an blind sei? »An ihm soll sichtbar werden, was Gott zu tun vermag.«