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Der stumme Schrei FB HPDer stumme Schrei

Sie leiden abseits der Weltöffentlichkeit. Ihr Schicksal wird weitgehend ignoriert oder gar geleugnet. Ihr Schrei um Hilfe verhallt oft ungehört.

Verfolgten Christen beizustehen, war vor bald fünf Jahrzehnten der Anlass, AVC zu gründen und ist noch heute einer von drei Schwerpunkten unseres Auftrags.

Kirche und Reha-Zentrum in Asche
Im Dezember 2020 wurden in Tulun, Sibirien unsere Kirche und das angeschlossene Reha-Zentrum ein Raub der Flammen. Diese Gemeinde engagiert sich seit 1998 unter sozial Schwachen. Das angeschlossene Reha-Zentrum vermittelt Drogen- und/oder Alkoholabhängigen die Chance auf ein neues Leben in Freiheit.

Beide Institutionen – Gemeinde und Reha – sind einer angestammten Religionsgemeinschaft seit Langem ein Dorn im Auge und werden von dieser seit Jahren schikaniert. Feindselige Äußerungen wie »diese Sekte muss ausgerottet« legen den Verdacht nahe, der Brandstifter habe ebendiesen Hintergrund. AVC finanziert die Materialkosten für den Wiederaufbau von Kirche und Reha, und die lokalen Christen packen kräftig an.

Vertrieben und mittellos
Christen aus Nigeria und Burkina Faso, die vor islamistischem Terror und Massakern fliehen, verschlägt es oft in Camps, wo sie zu überleben versuchen. Auf sich allein gestellt, sind diese Terrorbetroffenen überfordert. Hier setzt AVC an: Wir haben vor, z.B. in Burkina Faso Flüchtlingsfrauen entsprechend ihrer vorhandenen Fähigkeiten den Einstieg in die Selbstversorgung zu ermöglichen. Frauen ohne berufliche Erfahrungen werden als Näherinnen oder in einem anderen handwerklichen Beruf ausgebildet. In Nigeria helfen wir durch die Abgabe von Tieren den verfolgten Christen, sich eine neue Existenzgrundlage aufzubauen. Ziel ist möglichst immer Hilfe zur Selbsthilfe.

Last, but not least
Beten ist nebst Hilfe zur Selbsthilfe und finanzieller Unterstützung durchaus nicht die geringste Möglichkeit, verfolgten Christen beizustehen. An viele Orte des Geschehens können wir nicht selbst hingelangen. Beten aber überwindet Grenzen und Mauern.

Durch unsere wöchentliche Gebetsmail informieren wir über aktuelle Anliegen. Die Gebetsmail kann hier bestellt werden. Und einmal im Jahr motivieren wir mittels einer speziellen Broschüre »Sieben Tage beten für verfolgte Christen« zum Beten. 2020 haben wir die Aktion gestartet – und sind berührt über das große Interesse und die engagierte Teilnahme.

Wir hören den stummen Schrei unserer verfolgten Brüder und Schwestern. Und wir helfen – zusammen mit Ihnen!