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Indien Christen AngriffeIndien: Ein gefährliches Fest

Auch in Indien und anderen Ländern Asiens feiern Christen die Geburt Jesu. Sie schmücken ihre Häuser mit Girlanden und einem roten Stern. 

Dieses Bekenntnis zum christlichen Glauben ist nicht ungefährlich. In vielen Regionen Indiens gewannen in den letzten Jahren hinduistische Extremisten an Macht. Sie wollen das Land von anderen Religionen „säubern“. Momentan haben acht Bundesstaaten in Indien ein Anti-Bekehrungsgesetz verabschiedet. Dieses Gesetz bedroht zum Christentum konvertierte Hindus mit einer Geld- und Gefängnisstrafe. Diese Entwicklung verschafft Indien den unrühmlichen 10. Platz am Weltverfolgungsindex von OpenDoors.*

Unsere Partner vor Ort berichten, dass gerade in diesen betroffenen Bundesstaaten die christlichen Gemeinden am schnellsten wachsen. Manche Inder sagen: „Wir wechseln doch gar nicht unsere Religion. Wir finden einen lebendigen Glauben, der unser ganzes Leben verändert.“ Offiziell beträgt der Anteil der Christen in der indischen Bevölkerung zwei Prozent. Aber sogar Regierungsvertreter sagen: „Wir wissen sehr gut, dass diese Zahl nicht stimmt und es viel mehr sind.“

In diesem schwierigen gesellschaftlichen Umfeld helfen und ermutigen wir verfolgten Christen. Wir möchten zu einem guten Zusammenleben beitragen. Deshalb unterstützt AVC mehrere Bildungseinrichtungen, in denen Lehrer mit grosser Hingabe arbeiten und sich liebevoll um die Kinder kümmern. Die Schüler kommen aus hohen und niedrigen Kasten und drücken zusammen die Schulbank. Die Eltern sind beeindruckt von der Qualität der Bildung und der positiven Veränderung im Leben ihrer Kinder. Hier kommt Nächstenliebe ganz praktisch zum Vorschein. 

*Quelle: https://www.opendoors.ch/