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Gebetsmail KW 35 RumänienRumänien: Hilflosigkeit in der psychiatrischen Klinik

Die Betten reihen sich zahlreich und praktisch ohne Zwischenraum aneinander. Schwer auszuhalten ist der Anblick der Bedingungen, in denen die Patienten der psychiatrischen Klinik in Târnăveni im rumänischen Siebenbürgen leben. Als wäre der Raum nicht eng genug, kommen immer mehr Patienten hinzu.

Das Personal setzt sich sehr ein und gibt sein Möglichstes. Selbst die Direktorin ist eine herzliche Frau, einige Patientinnen und Patienten umarmen sie, wenn sie den Raum betritt. Dennoch wächst täglich bei den Mitarbeiten das Gefühl der Überforderung, weil es an Fachkräften, Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Patienten fehlt.

Das notdürftige Programm aus Zeichnen, Basteln oder Singen reicht nicht für die sinnvolle Tagesstruktur der Patienten aus. Durch die Langeweile kommt es oftmals dazu, dass die Inneneinrichtung beschädigt wird, und es ist niemand da, der Zeit hätte, Reinigungs- und Reparaturarbeiten vorzunehmen. Schränke und Wände blättern ab, das spärliche Mobiliar ist heruntergekommen, die Räume sind schmutzig. Aufgrund der mangelnden Fachbetreuung verschlechtert sich der Zustand der Frauen und Männer aus allen Gesellschaftsschichten, die hier vergebens auf Besserung warten. Via unseren Partner vor Ort versorgen wir diese Klinik regelmässig mit Hilfsgütern.

Wir beten für ...
> mehr Fachkräfte und mehr Platz für die Patienten,
> Kraft und Mut für die Mitarbeiten, um ihren schwierigen Dienst zu erfüllen,

> die Patienten, dass sie in ihrem Leiden die Liebe Gottes erleben.