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Gebetsmail KW 23 NepalNepal: Auf die Hilfe der Christen angewiesen

Aufgrund des katastrophalen Anstiegs von Coronavirus-Infektionen herrscht aktuell in Nepal der totale Lockdown. Den Menschen wurde dies erst am Tag vorher kommuniziert. Wer Geld hatte, versuchte so rasch und so viel wie möglich einzukaufen. Zu Beginn waren die Läden komplett geschlossen, jetzt öffnen sie frühmorgens, sodass die Versorgung in einer nur kurzen Zeitspanne möglich ist. Der Lockdown soll noch voraussichtlich bis 15. Juni dauern.

Viele Menschen sind auf Beatmungsgeräte angewiesen. Die Regierung hat die christlichen Gemeinden angefragt, ob sie ihr finanziell bei der Anschaffung von Sauerstoffflaschen behilflich sein können. Unsere Partner haben dem Roten Kreuz Nepal zehn solcher Sauerstoffflaschen zu einem Gesamtpreis von CHF 1200.- angekauft und sie dem Madhyabindu District Hospital im Nawalpur überreicht. Das beste aus der Gelegenheit machend, haben sie dabei auch das Evangelium geteilt.

Ebenso haben sie auch Reis gekauft und führen nun Hilfsaktionen in ländlichen Gegenenden durch. Dort gibt es sehr bedürftige Personen, die nichts mehr zu Essen haben und sich seit Wochen von den Wurzeln ernähren, die sie im Dschungel sammeln. In Chitwan beispielsweise wurden Reis, Öl und Soya Nuggets an 70 Familien verteilt (Foto).

Die Situation wird aktuell von einer grossen Regierungskrise verschlimmert. Nepals Präsident hat das Parlament zum zweiten Mal in weniger als sechs Monaten aufgelöst und vorgezogene Neuwahlen angesetzt. Das Land leidet unter politischen Turbulenzen, während es versucht, gegen die Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen.

Wir beten, dass ...
> die Behörden die Wichtigkeit der Christen wahrnehmen,
> in der Krise Menschen zum Glauben an Jesus kommen,
> der Lockdown aufgehoben wird und das Leben normal weitergeht.