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Coronavirus: Hoffnung in der Bedrohung

Einmal mehr erleben wir, wie rasch menschliche Sicherheit ins Wanken geraten kann. Städte müssen abgeriegelt, Landesgrenzen geschlossen, der Personenverkehr eingeschränkt und Anlässe untersagt werden. Die Börsen taumeln und ganze Länder müssen einen «Shut down» über sich ergehen lassen. Trotz bestmöglichen Massnahmen erkranken und sterben Menschen am Virus. Vermeintliche Sicherheiten bröckeln oder fallen ganz weg. Und vielerorts fehlen die Infrastruktur und Hilfsmittel, die Schutz vor dieser Bedrohung geben könnten.

Gerade in Zeiten von Angst und Verunsicherung ist es an uns Christen, Hoffnungsträger zu sein. Laut Matthäus 5,14 ist es unser Auftrag, im Dunkeln Licht zu sein: «Ihr seid das Licht der Welt.» Wir glauben, dass diese weltumspannende und sich zuspitzende Situation eine Chance für viele Menschen ist, Jesus als einzig wahren Hoffnungsspender persönlich kennenzulernen.

In einigen Ländern haben wir unsere offizielle humanitäre Hilfe unterbrechen müssen, z.B. in Griechenland und Italien. Unsere Mitarbeiter konzentrieren sich jetzt umso mehr darauf, «eins-zu-eins» Unterstützung und Ermutigung zu geben. Diese Krise könnte für Italiener zur Chance werden, die verpasste Reformation nachzuholen und Jesus kennenzulernen. Zahlreiche Flüchtlingscamps sind nach Aussen komplett dichtgemacht worden und jetzt auf sich allein gestellt, auch das von AVC betreute Camp A. im Nordirak. Aber dort sind in den vergangenen Monaten einige zum Glauben gekommen, die jetzt Hoffnung weitergeben können.

Wir beten ...
> um Schutz und Hilfe für Menschen, die wenig bis keinen Zugang zu medizinischer Hilfe haben,
> dass diese Krise Menschen für Jesus Christus offen macht,
> dass Christen weltweit (auch wir) in der aktuellen Dunkelheit Licht verbreiten,
> dass Gott sich erbarmt und über unsere Vorstellungen hinaus wirkt und Menschen berührt.

«Jesus sagt: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.» Johannes 12:46