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Anti-Terror-Gesetz

Das neue Anti-Terror-Gesetz weckt Ängste und Unsicherheit, sowohl bei den Gemeinden als auch bei den lokalen Behörden. Erinnerungen an die ehemalige Sowjetunion kommen hoch. So steht zum Beispiel allein die Diskussion über den eigenen Glauben mit Andersdenkenden unter Strafe. Religiöse Treffen und Gottesdienste dürfen nur in offiziell als Kirchen registrierten Gebäuden stattfinden – die meisten Freikirchen treffen sich in Privathäusern. Hans Ollesch berichtet: »Große Unsicherheit ist in den Gemeinden zu spüren. Auch die lokalen Behörden haben Angst. Ein Pastor berichtete, dass sein Antrag zur Durchführung einer Zeltevangelisation zum ersten Mal abgewiesen wurde. Die Behörde hatte Sorge, sich mit der Genehmigung ggf. rechtswidrig zu verhalten.« Keiner weiß, wie genau sich das neue Gesetz auf das Gemeindeleben auswirken wird. Sollte der Staat wirklich an die konsequente Umsetzung gehen, werden viele Gemeinden in ihrer Arbeit extrem eingeschränkt bzw. unmöglich gemacht. Auch unsere Projekte wären direkt davon betroffen. Die christlichen Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und eine Gruppe christlicher Juristen prüft das Gesetz eingehend. Sie hoffen, Schwachstellen zu finden, um eine Aufhebung erwirken zu können.

Wir beten, dass
> das Gesetz ganz oder zumindest teilweise aufgehoben wird;
> die Gemeinden unter dem Druck stark werden und wachsen;
> die Pastoren Weisheit im Umgang mit dem Gesetz haben.